Montag, 9. August 2010
die letzten tage
Samstag, 19. Juni 2010
o du mein belgien
Freitag, 23. April 2010
.. es ist sommer ..
den französischkurs am tag hab ich aufgehört weil mir der außer demotivation nichts bringt.. es geht einfach sooo langsam vorwärts, und die sachen die sie da machen sind nicht gerade die herausforderung für mich.. die anderen kursteilnehmer kommen dann immer mit reden mit „carina, für dich ist das ja babyleicht“ oder „du wirst dann e bald den kurs leiten“.. am ende haben wir versucht dass ich andere sachen mache als die anderen, aber das war dann erst die katastrophe, weil es die lehrerin hint und vorn nicht unter einen hut gebracht hat, die klasse und mich zu unterrichten und mich während des ganzen vormittags übergangen hat. am ende hat sie dann gemeint „hinten im buch stehen die lösungen, da kannst du kontrollieren“ und als ich nach dem kurs eine frage hatte hatte sie leider keine zeit für mich weil jemand aus ihrer „wirklichen“ gruppe mit ihr reden wollte. nach diesem versuch hab ich beschlossen dass das nicht der traumkurs für mich ist.
ich hab ja meinen traumkurs e schon montagabend, da sind wir nur ganz wenige (1-5 pro abend), jeder macht sein eigenes programm und die lehrerin bringt es unter einen hut, mit 5 personen zu reden, stellt euch das mal vor.
sogar „sportlich“ bin ich geworden in letzter zeit ;) .. ich hab einen yogakurs angefangen, gemeinsam mit marta. gefällt mir ziemlich gut! =)mit marta versteh ich mich ganz gut, nur dass sie (wie schon erwähnt glaub ich) ziiiiemlich viel redet.. und wenn sie nicht redet singt sie.. aber sie ist voll lieb.
alle meine mitbewohnerInnen sind ganz verschieden.. und ich mag grad alle recht gern.. alina hat grad das chaos in ihrem leben.. ganz lang hat sie nicht gewusst ob sie nach russland oder estland heimfahren soll oder in belgien bleiben und mit dem papa des babys zusammenleben versuchen soll. sie hat es den papa entscheiden lassen, der wiederum ziemlich willensschwach ist, aber eine willensstarke mutter hat. ausserdem hat er kein geld weil er student ist und interessiert sich eigentlich nur für partys. seine mutter hat also entschieden, dass alina in russland bei ihrer familie besser aufgehoben ist. perfekter plan, waren wir alle sehr einverstanden. robin ist wirklich nicht der perfekte vater, zumindest nicht wie er jetzt ist (geistig um die 16 jahre alt..). dann: die große wende. dass es keine flugzeuge gab zu dem zeitpunkt als alina heimfliegen sollte hat robins mutter als zeichen genommen dass alina hierbleiben soll. alina war daraufhin ziiiiemlich traurig, weil russland wieder aus ihrer reichweite verschwunden ist, aber kann nicht wirklich nein sagen, weil robins mama das geld hat. alina hat nämlich eine „supertolle“ familie in russland. (ihre eltern sind geschieden) ihr vater hilft ihr finanziell nur wenn sie bei ihm wohnt (er will eine köchin und putzfrau), und ihre mutter sagt ihr ständig dass sie in belgien bleiben soll, weil für sie „europa“ an sich schon so viel besser ist als russland. alina will aber nicht bei ihrem vater wohnen sondern in ihrer wohnung. ihre mutter hätte ihr finanziell geholfen (in russland muss man für die geburt eines babys ziemlich hohe krankenhauskosten zahlen), aber wenn sie weiß dass robins mutter die kosten hier in belgien übernimmt, wo in ihren augen das leben für alina und das kind viiiel besser ist, zahlt sie alina natürlich nichts wenn sie wider der entscheidung von robins mutter doch nach russland gehen will. alina hat also keine wahl. nach der geburt will sie aber so bald wie möglich nach russland. jetzt hat sie natürlich angst, dass die belgischen richter entscheiden, dass der belgische vater das baby bekommt. weil er keine alimente zahlen will, glaubt sie, dass er sagt, dass er das baby haben will. 1. er ist belgier, 2. er (seine eltern) hat geld. alina hat kein geld, und ihre mutter will kein papier unterschreiben dass sie alina finanziell unterstützt, weil sie ja will, dass alina in belgien bleibt.. es ist also wirklich das was man so schön eine sch...situation nennt.
maryna ist voll lieb.. sie redet noch immer fast nur englisch (nach fast 3 monaten hier), versteht aber schon sehr viel auf französisch. sie hat wohl so ungefähr die devise „zuerst lerne ich französisch, und dann rede ich es“
vor 2 wochen war ich für 4 tage in deutschland, auf einem jugendaustausch. nur diesmal war ich nicht teilnehmer sondern animateur. war mal eine andere perspektive. sehr interessant, und hab ich glaub ich auch ganz gut hingekriegt, aber ich bin lieber teilnehmer. da muss man sich um nichts kümmern, darf aber im gegenteil die lustigen aktivitäten machen. ausserdem hat man nicht die gruppensitzungen frühmorgens und spätabends. ist doch viel besser! =)
heute abend starten wir wieder ins wochenende, diesmal nach maboge/la roche, ganz in der nähe von marche. philippe wird dabei sein, das 1. wochenende das er macht seit ich da bin. bin schon gespannt! =) früher hat er fast alle wochenende gemacht. als er noch jung war ;)
es gibt viele neue fotoalben auf: http://picasaweb.google.at/caaa.niii/
chantier weekend bruxelles
soirées jeux de société
jugendforumjeunesse
avioth
und es gibt neue fotos in den alben
gare de liège-guillemins
home sweet home
Montag, 8. März 2010
halb.zeit
jetzt hab ich schon ein bisschen mehr als 6 monate hinter mir und nicht mal mehr 6 bleiben mir noch.. unglaublich wie das schnell vorbeigeht.. und doch so langsam.. zeit eben..
vorletzte woche war ich auf einem seminar in strasbourg. in einer sehr internationalen gruppe von 26 leuten haben wir über integration, menschenrechte, freiwilligenprojekte und ähnliches gesprochen, geschrieben, gezeichnet,... das thema war „freiwilligenprojekte für alle zugänglich machen“.. also auch für leute mit schwierigem hintergrund, ohne geld, mit behinderung, was auch immer.. es war eine super gruppe, sowohl was die arbeits- betrifft als auch die spaßmotivation =) .. außerdem war es toll mal gesichter zu den namen der organisationen zu sehen.. die meisten teilnehmer kamen nämlich von partnerorganisationen von uns, und jetzt kenne ich endlich mal wen der hinter diesen namen steckt.. am ende der woche waren wir dann nochmal so richtig gefordert: wir sollten ein projekt das wir eventuell schon im hinterkopf hatten ausarbeiten.. wir hatten wirklich alle mindestens 1 projekt.. dann in kleingruppen (themenmäßig mehr oder weniger) haben wir bei jeweils 1 von unseren ideen versucht genauer darauf einzugehen.. mein projekt ist ein workcamp-wochenende pro halbjahr für einen rollstuhl zugänglich zu machen. wir integrieren bis jetzt in die workcamps + workcampwochenende leute mit leichter mentaler behinderung, aber leute mit rollstuhl waren noch nicht dabei. ich hab das dann mit meinem kollegen der für die workcampwochenende zuständig ist besprochen und er findet es eine gute idee, allerdings findet er dass erst mal nachfrage vorhanden sein muss bevor man mehr darüber nachdenkt.. ich weiß nicht.. anscheinend hat sich unser ganzer sektor so entwickelt.. jemand mit einer behinderung wollte mitfahren.. dann noch jemand und noch jemand.. und noch nie jemand mit einem rollstuhl (außer bei den begleitwochenenden manchmal, aber nur immer dieselbe person) .. naja, dann warten wir mal bis nachfrage vorhanden ist.. ich fürchte da können wir lange warten.. ich glaube nämlich dass viele personen die in einem rollstuhl sitzen gar nicht erst auf die idee kommen dass sie an einem workcamp teilnehmen könnten.. weil sie nicht wissen dass das gehen kann.. naja..
die person beim seminar die ich am schlechtesten verstanden habe (nach dem der fast gar nicht englisch kann und deshalb türkisch gesprochen hat und es sich übersetzen hat lassen ;) ) war die einzige native-speakerin.. sie kommt aus wales.. was für ein akzent.. furchtbar..
bei der rückreise nach belgien hat mich das leben wiedermal auf eine harte probe gestellt.. es gab schienenersatzverkehr nach dem sturm (27./28. februar), im bus war mir grottenschlecht weil der fahrer nicht grade einen ausgeglichenen fahrstil hatte, und auf einmal fällt der frau neben mir ein dass ihr eigentlich noch viel schlechter ist und dass sie es nicht mehr aushält.. sie hat sich ein eine plastiktasche übergeben.. den rest der fahrt hat man das dann dezent gerochen.. und ich hab mich nicht übergeben, ha! =) .. echt he, was dem leben so einfällt.. manchmal find ich es nicht mehr lustig..
morgen ist endlich der spieleabend im rahmen meines persönlichen projekts.. ich bin schon ein bisschen nervös.. heute telefoniere ich nochmal alle die sich angemeldet haben durch damit sie nicht vergessen.. wenn alle kommen sind wir 12, 7 leute mit einer behinderung und 5 volontäre.. *zitter*
langsam aber sicher kommt der frühling.. endlich!!! .. das merkt man daran dass wir in unserem mini-garten schneeglöckchen haben und meine tulpen sich schön langsam aus der erde hervorkämpfen.. juchu!!! .. trotzdem ist es noch seehr kalt. dieses wochenende hat es wieder ein bisschen geschneit.. es ist ein bisschen aprilwetter hier..
zuhause geht es ganz gut.. italien, ukraine, russland und österreich raufen sich ganz gut zusammen.. ukraine und russland sprechen liebend gern auf russisch miteinander, was italien und österreich ziemlich nervt.. was wiederum russland am a... vorbeigeht, ukraine dagegen nicht und wechselt auf englisch wobei russland strikt bei russisch bleibt.. liegt wohl daran dass russland schlecht gelaunt ist.. dauernd.. es glaubt das liegt dran dass es schwanger ist.. ist mir doch egal, deshalb kann es sich auch ein bisschen zusammenreißen.. kann man mir überhaupt folgen? =) auf jeden fall haben wir grade keinen überschuss an harmonie im haus.. auch zwecks müllfragen.. faltet man tetrapak oder ist das die arbeit von philippe? (sicher, er wird alle unsere tetrapak falten.. supertolle idee)
naja, wenn nur marta und ich unten sind passt es ganz gut.. außer dass sie viel zu viel redet.. meistens sind e nur wir 2 unten weil die anderen beiden ihre zimmer außerordentlich gern mögen.. letzte woche haben wir einen italienisch-kurs gemacht mit marta, richtig mit mitschreiben und mit system.. sooo klass!! .. und anschließend gnocchi-kochkurs.. ich kann jetzt echte selbstgemachte italienische gnocchi machen!! kürbis- und erdäpfelgnocchi!! eine internationale wg hat schon was..
dieses wochenende war begleitwochenende in cornimont. heute oder morgen abend stelle ich die fotos online. es gibt schon jetzt neue alben,
wissant und 5 alben von strasbourg:
council of europe,
cour européenne des droits de l´homme,
strasbourg citycenter,
@ work in the European Youth Center,
leisure time @ the study session
Donnerstag, 11. Februar 2010
... le français ... et des autres choses encore
tatatata.... oder taratata auf französisch.. welch himmlische sprache. also wirklich. wie bin ich nur auf die idee gekommen, das zu lernen?! ich hab es doch nie gemocht. man hat ständig das gefühl, die leute seien verkühlt weil sie wegen der vielen nasalen vokale quasi durchgehend durch die nase reden. welch eine idee von mir. aber naja, jetzt wo ich schon mal so weit bin.. =) endlich kann ich besser französisch als englisch, und darauf bin ich ziiiieeemlich stolz.. das merke ich daran dass ich mir schwertue wenn ich mit maryna reden will. sie ist eine von den beiden die letzte woche mittwoch angekommen sind. sie und marta. maryna ist aus der ukraine und ihr projekt ist bei uns, bei den compagnons bâtisseurs, sie arbeitet an den workcamps im sommer mit. marta kommt aus italien, spricht schon sehr gut französisch und ihr projekt ist in der maison de jeunes (haus der jugendlichen), sie ist also sozusagen die nachfolgerin von adeline, und maryna die von eliska. margas „nachfolgerin“ wird erst im mai kommen, ekaterina aus russland. meine wird wahrscheinlich auch bald ausgewählt.. uuuu..
philippe hat seine „erziehungsmaßnahmen“ wieder voller motivation aufgenommen, bei adeline und marga hatte er schon so ein bisschen aufgegeben.. aber jetzt schreibt er voll esprit kleine zettel (oder auch größere), die man dann überall findet, mit vorliebe in der küche. so im stil „nichts in der abwasch“, „ofen putzen“ oder „HEIZUNG BITTE“... geschichte: es ist mir das erste mal passiert dass ich über nacht die heizung im wohnzimmer vergessen habe, sie war auf 3. das an sich ist schon mal eine katastrophe für philippe. ist natürlich nicht gerade super, und ich hatte schon genug schlechtes gewissen, ist ja nicht so gut für die umwelt und so.. also energie für nichts und wieder nichts.. dann hat blöderweise am nächsten tag marta in der küche die heizung vergessen. ist also ungut zusammengefallen.
gestern am abend konnten wir fast nicht kochen, weil das gasdings fast draußen ist, zwecks gefährlich und so, und das gas war zu kalt, hat nicht funktioniert. gasofen haben wir natürlich, braucht man ja nicht auswechseln wenn er noch geht (bin ich an und für sich vollkommen einverstanden). allerdings wenn man dann im winter nicht kochen kann ändert sich meine meinung stark. philippes kommentar dazu: kann man nichts machen, benutzt die mikrowelle. ja. sicher. wir kochen das gemüse in der mikrowelle. naja. auf jeden fall ist später am abend der ofen wieder gegangen, philippe hatte versucht ob eine decke darüberlegen was hilft (ist wahrscheinlich nicht gerade die ungefährlichste lösung, aber naja), und es hat geholfen. trotzdem war alina, die nebenbei gesagt schwanger ist (4. monat, sie wird ende april schon heimfliegen, nicht wie geplant ende juni weil sie mitte juli schon den termin hat), noch ein kleines bisschen sauer auf philippe wegen der reaktion, weil sie das halt nicht besonders ok findet dass man nichts machen kann wenn man im winter nicht kochen kann. deshalb hat sie aus protest das geschirr nicht abgewaschen sondern in der abwasch gestapelt und den ofen nicht geputzt. das war übrigens das 1. mal seit dem die 2 neuen und alina hier sind dass die küche nicht blitzblank war (also 2 wochen, alina ist vor 2 wochen eingezogen, vorher hat sie ca 2 km entfernt gewohnt). und dann bekommt man 2 so nette kleine zettelchen. ach, haben wirs nicht schön hier? wir werden demnächst auch anfangen, zettelchen zu verteilen.. „ein isoliertes haus, BITTE“.. „fenster ohne spalt, BITTE“.. „eine stiege wo man nicht bei jedem schritt angst haben muss dass man durchbricht, BITTE“.. „eine dusche wo das wasser abfließt, BITTE“.. „das recht zu heizen, BITTE“.. „IMMER zugang zur waschmaschine und wäscheleine, BITTE“.. da würde er sich freuen der liebe philippe..
in der arbeit gibts auch was neues: ich hab jetzt ein „projet personnel“, ein persönliches projekt, wie man das im rahmen des efd haben kann. wie cool ist das denn?! ;) und zwar: gemeinsam mit hélène lobet, einer ganz leicht behinderten person aus marche, organisiere ich einmal im monat „freizeitaktivitäten“ für die leicht behinderten leute aus der region, damit ich nicht ganz alleine bin nehmen natürlich auch nicht-behinderte personen daran teil. die erste aktivität wird ein spieleabend am 9. märz sein. da bin ich dann ganz in meinem element =) .. auf jeden fall bin ich ziiieeemlich stolz drauf, und es gibt auch schon ein paar anmeldungen, sowohl von teilnehmern als auch von volontären. sehr schön! und ich hab auch eine ganz theoretische und sachliche projektbeschreibung geschrieben, natürlich auf französisch, darauf bin ich auch sehr stolz, vor allem weil gar nicht soo viele fehler drin wahren. JUCHUUUU!!!!!
morgen fahren wir nach frankreich, côte d´opale, mit unseren leuten. das wird sicher sehr frostig und sehr super! .. und dann gibts noch 2 neue fotoalben ("bruxelles" und "repas parents nouvel an") auf http://picasaweb.google.at/caaa.niii/Dienstag, 26. Jänner 2010
.. the quiet life..
endlich bin ich wieder ganz angekommen. der anfang nach weihnachten war nicht ganz so leicht wie vorgestellt, genauer gesagt ziemlich schwer.. ich hatte das gefühl, keiner versteht mich, und keiner hat auch nur die geduld, mir zuzuhören.. verstehen tu ich auch nie alles.. und mir sind die leute in österreich so abgegangen.. vor allem mein kleines schwesterchen.. ausserdem hat claudia, eine gute freundin von mir (die meisten kennen sie e), am 30. dezember ihre kleine leonie bekommen, und es macht mir ziemlich zu schaffen dass ich sie nicht sehen kann bis sie 8 monate alt ist.. tja, so ist das leben..
aaber dann, nach nur 1 ½ wochen nicht so glücklich sein (ist doch gaaar nichts! ;) ) kam das mid-term-meeting, ein freiwilligentreffen. gemeinsam mit 34 anderen freiwilligen, die ich schon beim vorherigen seminar kennengelernt hatte, hab ich 3 super tage in brüssel verbracht.. und deutsch geredet.. und spaß gehabt.. und natürlich vor allem mich selbst analysiert, wie man das so macht bei solchen seminaren =) ..
bei meiner rückkehr nach marche wurde ich erst mal ziemlich unfreundlich empfangen. ich wusste, dass marga ihre abschiedsparty macht, weil sie am mittwoch (morgen.. =( ) fährt. die leute waren allerdings gerade dabei, aus dem haus zu gehen, an sich noch nicht komisch, ist ja gut möglich dass die party in ein fortgehlokal (ins shamrock) verlagert wird. ist sonst auch so üblich. allerdings nicht so üblich ist dass die schwester von philippe, dem hauseigentümer, der diese woche auf schiurlaub ist, alle im schreiton hinausjagt. tja. hallo erstmal.
die erklärung: philippe hat sie angerufen und gesagt, er weiß von der ganzen party nichts (die leute von seinem laufclub waren nebenan und haben natürlich mitgekriegt dass da eine party ist und ihn angerufen ob das e passt). er hat darauf beschlossen, den unwissenden zu spielen und die party abzubrechen. adeline hatte ihn auch am telefon. sie hat gesagt sie hat ihn noch nie so schreien gehört. das ist es nämlich. wenn er vor dir steht, sagt er nichts, aber wenn er weit weg ist und ihm nichts passieren kann, schreit er was das zeug hält. also: 1 stunde hardcore-putzen zu dritt, ich hab nicht geholfen, war ja gerade erst angekommen, resultat: ich wurde aus dem wohnzimmer gschmissen. danke, liebe schwester von philippe. man kann es auch übertreiben.
der witz an der ganzen sache: philippe wusste sehr wohl von der party bescheid. er war einer der ersten der eingeladen wurde. er hat gehört wie die leute vom laufclub eingeladen wurden und hat nicht gesagt, dass ihn das stört. das ganze büro der compagnons bâtisseurs war eingeladen, ein angestellter ist der beste freund von ihm. er hat mit einem arbeitskollegen von adeline darüber gesprochen (ob sie es im haus der jugend machen soll, ihrer arbeitsstelle, oder lieber zuhause). er hat gesehen, wie marga 3 matratzen ins haus gebracht hat, vom haus der jugend ausgeliehen, damit die leute die noch fahren müssten um nachhause zu kommen hier schlafen können.
das alles. und dann spielt er das arschloch. ein dummes noch dazu. weil es offensichtlich ist dass er es wusste. für alle. naja, wenn er meint.
die party am freitag war wie gesagt die von marga und nicht die von adeline, adeline hat sich also umsonst zusammenschreien lassen. sie war aber soweit dass sie nicht gesagt hat „ist ja gar nicht meine party, warte, ich geb dir marga“. sind ja nicht alle so dumm und so blöd.
sie hatte dann am samstag nicht besonders viel lust, im haus zu feiern und ihre party war im haus der jugend. war auch super. schön wenn man die auswahl hat zwischen einem kollegenteam die die party kurzfristig dort steigen lassen und alles vorbereiten und so einem menschen. das lässt doch hoffen!
die partys waren trotzdem super, und nach dem seminar und dem wochenende bin ich wieder ganz in belgien angekommen und zufrieden.
seit sonntag abend hab ich eine angina.. nicht so toll. vor allem jetzt, wo ich gern viel zeit mit marga und adeline verbringen möchte. ich sehs positiv, ich kann mich gaaanz viel ausruhen und sachen machen wie z.b. blog schreiben. jeee.
3 neue fotoalben (home sweet home, belgische besonderheiten und budapest) gibts auf
Donnerstag, 14. Jänner 2010
weihnachten..budapest..eurolines!!
lang lang ists her.. endlich gibts wieder mal nachrichten aus dem fernen belgien das praktisch gleich vor der haustür liegt.. 13 stunden im bus dauern überhaupt nicht lang, da kann man schlafen, musik hören, sich die haube übers gesicht ziehen und sich fühlen wie ein baby das in den schlaf gewiegt wird.. der hintern tut halt dann ein bisschen weh, aber sonst ists echt nicht so schlimm, ist einen versuch wert.. super alternative zum fliegen wenns nicht so weit weg gehen soll, verpestet die luft beiweitem nicht so, und auch unsere kinder können dann noch relativ sauberen sauerstoff einatmen..
weihnachten war super, würstl über würstl, zuwenig sauerkraut wie jedes jahr, aber dafür viiiiel semmelwecken ... mmmm.. das foto ´weihnachten bei den niedermayers` kann ich hier jetzt auch noch veröffentlichen.. jetzt is scho gonz egal.. ;)silvester war auch super, sogar walzer haben wir getanzt. obwohl, ehrlich gesagt, silvester ohne walzer?! geht das überhaupt??
dann noch schnell eine piste runtergeflitzt und zurück ins land der waffeln und des biers.. welche ich seitdem weder noch gehabt habe.. komisch.. doch ein sandwich schon wieder.. ich habe nämlich einen brauch eingeführt.. einen aufenthalt in belgien kann ich nur mit einem sandwich ´dagobert` gut beginnen. sonst geht da gar nichts. das ist das einzige sandwich das ich mag, sogar liebe. die anderen können sie sich behalten.
meine arbeitskollegen sind froh dass ich wiedergekommen bin.. sie hatten sich ein bisschen sorgen gemacht. nicht ernsthaft, aber immerhin. es gab schon so manchen freiwilligen der abgebrochen hat. zum beispiel valentina vor 2 tagen. von einem tag auf den anderen, ohne auch nur ein wort zu sagen. wenn sie nicht marga zufällig aus dem haus hätte gehen sehen würden wir denken dass sie gestohlen worden ist, mitsamt ihrem ganzen zeug. voll schräg. sie hatte keinem was gesagt, nicht mal ihren eltern.
ich bin ein paar tage vorher auch weggefahren aus belgien, allerdings um wiederzukommen. um ein paar tage in budapest zu verbringen, mit dem lieben markus und dann noch eine nacht in couchsurf-manier bei viktor zu bleiben, einem freund von mir den ich alle paar monate / jahre mal irgendwo in europa treffe. ziemlich schräg und ziemlich cool.
in ungarn gibts rudi.. mmm.. nicht super-rudi, woher kenn ich den? kennt den noch jemand? nein, könö-rudi oder irgendwie so, keine ahnung, auf jeden fall mit ö. und palatschintok. und selleriesuppe. zu gut. zu gut. und nova appartements. dafür muss ich werbung machen, die wohnung war zu schön. so richtig super, wie man sich eine neue, schön eingerichtete stadtwohnung vorstellt, und noch dazu zentral gelegen. und der ganze spaß für 14 euro die nacht. für 2 versteht sich. es war unglaublich. zu schön. also wer nach budapest fährt: nova apartments.. obwohl ich sehe auf der seite dass wir wohl ein angebot erwischt haben, weil da stehen andere preise. ok, dann eben ein gut bewertetes hostel buchen! ;)
.. und dann wieder belgien.. und arbeiten und wohnen und alles.. in 2 wochen verlassen mich adeline und marga. das wird eine grosse umstellung. und marta und maryna kommen. hilfe. zu viel, zu schnell hintereinander, zu viel wechsel. naja, wird auch.